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KI-Implementation im Unternehmen (inkl. Use Case)

Wo steht Ihr Unternehmen in der digitalen Transformation? Der Hype um Künstliche Intelligenz (KI) ist gross, dieser führt aber nicht automatisch zur Umsetzung im Unternehmen. Wir implementieren mit Ihnen gemeinsam KI direkt im Arbeitsalltag und verbinden neuen Technologien mit menschlichen Fähigkeiten, um Wachstum und Effizienz zu fördern und Innovation zuzulassen.


Business Transformation Management Transformationsindex

Transformation Management im Zeitalter von KI

Die Einführung von Künstlicher Intelligenz bringt komplexe Herausforderungen mit sich, die über technische Aspekte hinausgehen. Eine zentrale Voraussetzung ist eine hochwertige Datenbasis und leistungsfähige Infrastruktur, da schlechte Daten die Wirksamkeit von KI stark einschränken. Gleichzeitig erfordert der Einsatz einen kulturellen Wandel im Unternehmen, wobei die Akzeptanz und das Verständnis der Mitarbeitenden entscheidend sind. Häufig fehlen zudem notwendige Kompetenzen, weshalb gezielte Weiterbildung ein wichtiger Erfolgsfaktor ist. Transformation Management im Kontext von Künstlicher Intelligenz erfordert ein integriertes Vorgehen, das Technologie, Organisation und Mensch gleichermassen berücksichtigt. Unternehmen sind gefordert, klare strategische Ziele zu definieren, eine tragfähige Datenbasis aufzubauen und gleichzeitig ihre Mitarbeitenden aktiv in den Wandel einzubinden. Der Erfolg liegt dabei weniger in der Wahl der Technologie als in der Fähigkeit, Veränderung ganzheitlich zu gestalten. KI ist somit nicht das Ziel der Transformation – sondern ihr Katalysator.

Case: KI-Transformation bei der Alpina Services AG*

Die Ausgangslage: Die Alpina Services AG, ein Dienstleistungsunternehmen mit 250Mitarbeitenden, steht unter zunehmendem Wettbewerbsdruck. Kunden erwarten schnellere Reaktionszeiten und personalisierte Dienstleistungen.

Phase 1: Analyse und Zielbild

Das Unternehmen identifiziert mit externer Begleitung drei zentrale Handlungsfelder:

  • Automatisierung von Kundenanfragen
  • Verbesserung der internen Wissenssuche
  • Effizienzsteigerung im Backoffice

Das Ziel: Reduktion der Bearbeitungszeit um 30 % innerhalb von zwei Jahren.

 

Phase 2: Erste KI-Anwendungen

Ein Pilotprojekt wird im Kundendienstgestartet: 

  • Einführung eines KI-gestützten Assistenzsystems für Standardanfragen
  • Unterstützung der Mitarbeitenden, nicht deren Ersatz

Erkenntnis: Die Produktivität steigt, gleichzeitig entstehen Unsicherheiten im Team.

 

Phase 3: Kulturelle Intervention

Das Unternehmen reagiert gezielt – gemeinsam mit der externen Begleitung:

  • Durchführung von Workshops zur KI-Kompetenz
  • Offene Diskussion über Chancen und Risiken
  • Einbindung der Mitarbeitenden in die Weiterentwicklung

Ergebnis: Die Akzeptanz steigt deutlich, Nutzung und Qualität verbessern sich.

 

Phase 4: Skalierung und Integration

Nach erfolgreichem Piloten:

  • Erweiterung auf interne Wissensdatenbanken
  • Integration in bestehende Systeme
  • Aufbau eines kleinen interdisziplinären, internen KI-Teams

Ergebnis: Weitere Steigerung der Akzeptanz, Know-how wird intern aufgebaut, keine Abhängigkeit von aussen.

 

Phase 5: Etablierung als kontinuierlicher Prozess

Die Alpina Services AG versteht KI nicht mehr als Projekt, sondern als festen Bestandteil der Organisation:

  • Regelmässige Evaluation neuer Use Cases
  • Anpassung von Rollenprofilen
  • Verankerung von KI-Kompetenzen in der gesamten Unternehmung

     

Zentrale Learnings aus dem Case:

Die erfolgreiche Einführung von KI beginnt mit kleinen, klar abgegrenzten Anwendungsfällen, die schnell sichtbare Ergebnisse liefern und Akzeptanz schaffen. Entscheidend für die nachhaltige Skalierung sind dabei die Mitarbeitenden, da sie die Technologie in den Arbeitsalltag integrieren und weiterentwickeln. Gleichzeitig zeigt sich, dass eine wirkungsvolle Transformation nur gelingt, wenn KI fest in eine übergeordnete Strategie eingebettet ist. Dabei beschränkt sich der Wandel nicht auf Prozesse allein – vielmehr verändert KI grundlegend Rollenbilder, Arbeitsweisen und die Unternehmenskultur.

 

*Name fiktiv, jedoch realer Case, umgesetzt und begleitet durch die KV Business School Zürich